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Presse & Medien

"Zivilcourage"


Online Artikel der a-z.ch News über eine Veranstaltung im Rössli Mettmenstetten zum Thema Zivilcourage. Hier erhalten Sie einen guten Einblick in unsere Arbeitsweise. Lesenswert! Klicken Sie hier.


"Dickköpfige Eltern und Jugendliche"


Online Artikel der Jungfrau-Zeitung mit kurzen Videoclips unnten an der Seite, die einen guten Einblick in unsere Arbeitsweise geben. Sehenswert! klicken Sie hier.


Thuner Tagblatt vom 13.10.2008

MOBBINGPRÄVENTION AN DER THUNER PESTALOZZI -SCHULE


Zeitungsartikel im Thuner Tagblatt von Sandro Pfammatter über der Auftritt der Konfliktüre 

PDF ca. 0.85 MB


Schweizer Radio DRS 22.Juli 2009

Doppelpunkt Forum zum Thema: Zivilcourage


Zusammenschnitt der Sendung zum Thema Zivilcourage mit einem guten Einblick in die Arbeitsweise des Forumtheaters Konfliktüre. Redaktion der Sendung: Barbara Bürer

Audiofile MP3 ca. 5MB


Aargauer Zeitung 9.5.2006

Schweizer Radio DRS 29.9.2007

StattGewaltrundgang in Aesch BL


Mitschnitt als MP3 des Beitrags im Regionaljourbnal über die Stattgewaltrundgänge in Aesch.

MP3 ca. 4MB


Aargauer Zeitung 9.5.2006

Zürcher Unterländer 26. Mai 2006

Konflikte einfach zurückspulen


Verbale und körperliche Gewalt unter Kindern wird oft unterschätzt. Das Theater Konfliktüre sensibilisiert Eltern für diese Problematik und lehrt sie einen besseren Umgang damit

PDF 300 KB


Aargauer Zeitung 9.5.2006

Wie hätten eigentlich Sie reagiert?

Die Berner Theatergruppe Konfliktüre spielt in der Öffentlichkeit Gewaltszenen durch und fordert das Publikum auf, sich einzumischen.

10 Uhr, grosse Pause: Karin und Alex nutzen die Zeit, um ihrer Schulkollegin Sabrina eins auszuwischen. «Diese Streberin, der zeigen wirs», sagt Karin, nimmt Sabrinas Schulheft und schmeisst es in den Abfalleimer. 10.30 Uhr, Französischunterricht: Der Lehrer sammelt die Hefte ein, um die Hausaufgaben zu kontrollieren. Sabrina kann ihres nicht mehr finden. «Schon wieder», sagt der Lehrer. «Sabrina, wie oft muss ich dir noch sagen, dass du Ordnung haben musst.» «Aber das Heft war doch in meinem Rucksack», erklärt sie. Hinter ihrem Rücken lachen sich Karin und Alex ins Fäustchen. Der Lehrer ignoriert die beiden und setzt den Unterricht fort.
«StopP», ruft Mariette Neuhaus, die Moderatorin. Die drei Schauspieler auf der Bühne beenden die Szene. «Wer kennt eine solche Situation?», fragt sie. Unzählige Hände gehen nach oben, die Lehrer fühlen sich angesprochen. Mobbing im Klassenzimmer gehört für sie zum Schulalltag, doch wie darauf zu reagieren, weiss keiner genau. Oft fühlen sie sich ohnmächtig und ausgeliefert. Hier setzt die Theatergruppe Konfliktüre an. Gemeinsam mit dem Publikum macht sie sich auf die Suche nach Lösungen. Sie spielt Konflikte, mit denen sich die themenspezifisch zusammengesetzten Zuschauer täglich auseinander setzen müssen. Themen wie Sucht, Erziehungsfragen, Gleichstellung, Vandalismus oder Mobbing gehören zu ihrem Repertoire.
Mit der oben beschriebenen Szene beginnt Konfliktüre einen Fortbildungskurs für Lehrer zum Thema Mobbing. Schon diese kleine Szene löst bei den Lehrern Betroffenheit aus. Ein Raunen geht durch die Menge, einige beginnen, heftig mit ihrem Sitznachbarn zu diskutieren. «Die Leute im Publikum fühlen sich angesprochen und sehen, dass sie nicht die Einzigen sind, die mit dem Problem konfrontiert sind», sagt Barbara Jaeggi, eine Schauspielerin der Gruppe. Die Theatergruppe versucht die Problemstellung der Teilnehmenden auf die Bühne zu bringen und mit deren Hilfe zu einem besseren Ende zu bringen. Dazu wird das Publikum von der Moderatorin mit Fragen oder Provokationen geschickt in das Geschehen auf der Bühne verwickelt, sodass es unbewusst in die Rolle des Regisseurs schlüpft. Mit den Inputs des Publikums wird die Ausgangsszene weiter entwickelt und in verschiedenen Varianten durchgespielt. «Erstaunlicherweise werden fast alle Zuschauer aktiv, egal wie zurückhaltend sie am Anfang waren», erzählt Erich Zbinden, einer der Schauspieler. Dies habe wohl damit zu tun, dass es sich um Situationen handelt, die dem Publikum bekannt sind, und dass es klare Spielregeln gibt. So wird zum Beispiel nie jemand blossgestellt.
Forumtheater heisst die Methode, mit der Konfliktüre arbeitet. Forumtheater bringt Konfliktsituationen ins Rampenlicht, die sonst unthematisiert oder gar tabuisiert bleiben. Ursprünglich wurde diese Theaterform von August Boal als politisches Theater in Brasilien entwickelt, um Unterdrückung unterschiedlichster Art sichtbar zu machen. Forumtheater spielt nahe am Alltag des jeweiligen Publikums und kommt ohne Bühnenbild und Kostüme aus. Die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum wird bewusst aufgehoben, damit der Alltag mittels Interaktion zwischen Zuschauer und Schauspieler untersucht werden kann. «Der Moderator ist die Person, die vermittelt und alles zusammenhält», erklärt Barbara Jaeggi. «Wie würdet ihr in einer solchen Situation reagieren?», fragt Mariette Neuhaus ins Publikum. Ideen werden gesammelt, durchgespielt, verworfen oder weiterentwickelt.
Neben dem Training für künftiges Handeln kommt beim Konflikt-Türen öffnen auch der Spass nicht zu kurz. «Wir wollen, dass die Leute über eine Situation, die sie sonst zur Verzweiflung bringt, lachen können», sagt Barbara Jaeggi.
Konfliktüre
Seit 1995 existiert die Theatergruppe Konfliktüre aus Bern. Damals bestand sie aus einer kleinen Besetzung, mittlerweile zählt die Gruppe 10 Mitglieder und wird von Anfragen überhäuft. Am 28. Mai spielt Konfliktüre in der Schule Niederwenigen zum Thema «Wie verhalten sich Eltern, wenn Kinder gemobbt werden?».
Rahel Bucher

Peacemaker

Berner Zeitung vom 21. Feb. 2006 zur Eröffnung der 'Projektwoche Peacemaker' in Utzenstorf. Je nach Einstellung auf das Vergrösserungssymbol klicken. Dann liest es sich ganz gut am Bildschirm.  JPG 250 KB


Berner Erklärung

Zeitungsartikel zur Mitwirkung der Konfliktüre bei den Aktionen zur Berner Erklärung:

Der Bund 12. Okt. 2005 PDF 193 KB
Der Bund 20. Okt. 2005 PDF 210 KB
Der Bund 29. Okt. 2005 PDF 207 KB

Berner Zeitung 20. 10. 2005 PDF 37 KB

SF DRS hat im 10vor10 vom 1.Nov. 2005 einen Beitrag zum StattGewalt Rundgang in Bern ausgestrahlt. Das Video kann hier im Archiv angeschaut werden. Runterscrollen bis "Prävention gegen Gewalt im Alltag". Video
Zum Betrachten braucht es den real player. Einen kostenlosen Download gibts hier.

Journal von Bern Mobil. Zur besseren Lesbarkeit auf das Vergrösserungssymbol klicken: JPG 250 KB


andere Zeitungsartikel im Wortlaut:

Berner Zeitung
17. Nov. 2003

Spielend Konflikte lösen

Die Theatergruppe "Konfliktüre" zeigte in Walkringen, wie die Reibungsflächen zwischen den Generationen zu verkleinern wären. Dabei wurden die Akteure vom Publikum mit Ratschlägen unterstützt.

Ein "Mitspieltheater" hatte sich angekündigt. Vorsichtshalber nahm man deshalb in den hintersten Reihen des Walkringer Bärensaals Platz. Zu sehen, wie das Publikum mitspielt, mag ja ganz lustig sein, solange man nicht selber betroffen ist. Doch bald zogen die fünf Akteure die Anwesenden dermassen in den Bann, dass ihnen Antworten und Anregungen wie aus einer besonders fleissigen Schulklasse zuflogen. Das Thema hatte es in sich: das Zusammenleben von Kindern, Eltern und Grosseltern.

Streit vermeiden

Ohne Requisiten, Bühnenbild, Kostüm oder Schminke zauberten die Theaterleute eine Familienszene auf die Bühne, die einem in ihrer Echtheit unter die Haut ging. Einen Alltag auf dem Bauernhof, wo nichts mehr ist, wie es einmal war. Der Vater steht kochend in der Küche, der Bub müht sich mit Französischaufgaben ab, und die Mutter kommt gestresst von der Arbeit nach Hause. Es herrscht dicke Luft, das Essen ist nicht parat, dabei muss sie in einer Stunde wieder weg, zu einem Weiterbildungskurs. Zu allem Überfluss platzt jetzt noch die Grossmutter mit einem Korb voll Äpfel herein, die sie aufgelesen hat, weil ja sonst niemand Zeit hat! Es entwickelt sich ein handfester Familienkrach.

Verständnis und Humor

In diesem Moment wird das Geschehen gestoppt und zurückgedreht. Noch einmal kommt die Mutter nach Hause und wenig später die Grossmutter mit den unerwünschten Äpfeln zur Tür herein. Doch jetzt geben die Zuschauer Anweisungen, wie der Verlauf der Geschichte friedlich geregelt werden könnte. Die Szene wird in unterschiedlichen Variationen wiederholt, die beweisen, dass kleine Änderungen grosse Wirkung zeigen. Etwa wenn mit Verständnis für den anderen oder mit einem bisschen Humor reagiert würde. Dann wäre die Spannung nicht so gross und die Reaktion nicht so verletzend.

Nur wenig Publikum

Die lebhaften Kommentare der Zuschauer beweisen, dass die gespielten Lösungsvorschläge auf grosse Interesse stiessen. Denn niemand wünscht sich Konflikte, und doch belasten sie immer wieder das Zusammenleben mit Menschen, die man eigentlich gern hat. Schade, dass nur gerade 30 Leute zu der interessanten Vorführung erschienen waren. Die professionelle Theatergruppe "Konfliktüre" spielt seit 1994 in Vereinen, Firmen und Gemeinden zu allen möglichen ausgewählten Themen unter Einbezug des Publikums. Nach Walkringen eingeladen hat sie die Projektgruppe "Generationen treffen sich". Der Eintritt war gratis, der Gemeinderat übernahm die Kosten (Gertrud Lehmann).


Der Tössthaler
30. April 2002

Humorvoll an Lösungsansätze herantasten

Der Elternrat Wila hat mit einer Informationsveranstaltung zum Thema Suchprävention wahrhaftig einen Volltreffer gelandet. Am Samstagvormittag 27. April 2002, fand sich eine stattliche Anzahl von Oberstufenschülerinnen und –schülern deren Eltern und interessierten Lehrern im Schulhaus Schweissrüti ein. Im Mittelpunkt stand das Forumtheater „Konfliktüre“ aus Bern, das sich in zwei Spielszenen dem Thema Drogen annahm. Die Anwesenden konnten Eingriff in die Szenen nehmen, dabei ihre Empfindungen mitteilen oder Vorschläge fürs Weiterspiel unterbreiten. Das sorgte einerseits für Spannung, andererseits aber auch für viel Erheiterung.(rg)


Thurgauer Zeitung
18. Februar 2002

Alltags-Szenen: Aus dem Leben gegriffen
Kindererziehung im Mittelpunkt – 82 Erziehungsberechtigte am ersten Familientag

Langrickenbach

Auf grosses Interesse stiess der erste „Familientag“, der von der politischen Gemeinde Langrickenbach und den Schulgemeinden Langrickenbach und Kümmertshausen-Engishofen in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Suchtberatung und Prävention Kreuzlingen veranstaltet wurde. 82 Personen – überwiegende Eltern – nahmen an der interessanten Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Loowisen teil, die unter dem Motto „Mädchen fordern uns heraus, Buben auch ... Na und?“ stand.

Ein Bedarf ist da

„82 Erwachsene und 50 Kinder „ wir sind überwältigt von den Anmeldungen“, erzählt Gemeinderätin Brigitte Zingg, die gemeinsam mit Ursula Roth von der Schulbehörde Langrickenbach und Sabine Bührer von der Fachstelle für Suchtberatung und Prävention Kreuzlingen die Veranstaltung federführend organisiert hatte. „Wir wären mit der Hälfte der Besucher schon zufrieden gewesen.“ Dass dieser erste Familientag jedoch so gut angenommen wurde, zeigte, dass ein grosser Bedarf an Beratung und Information besteht. Und mit ihrem Konzept – auf einen Vortrag verzichtet man, dafür wurden die Teilnehmer von Anfang an aktiv in das Geschehen einbezogen – trafen sie genau ins Schwarze, so dass mit einer weiteren Auflage des Familientages gerechnet werden kann.

Im Mittelpunkt standen nicht nur Gesundheitsförderung und Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen, sondern vor allem die Erziehung des Nachwuchses, der allzu oft sehr problembelastet ist. Theorielastig war der Familientag keinesfalls, ganz im Gegenteil: Ausprobieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen war angesagt. Die Eltern berichten von schwierigen Alltagssituationen, die von dem Berner Forumtheater „Konflik-Türe“ sogleich in Szene gesetzt wurden.

Beispielsweise: Morgens um 7 Uhr gleich der erste Streit am Frühstückstisch. Die Kinder zoffen sich. Wie soll die Mutter reagieren? Nachdem den Schauspielern die Charaktere der Kinder offengelegt wurden, legten sie los. Angesichtes der wahrlich aus dem Leben gegriffenen Situationen mussten die Eltern doch lachen, denn sie erkannten ihre Kinder und sich selbst wieder. Es wurde eifrig diskutiert, wie eine Eskalation des Familienkrachs verhindert werden könne. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten wurden von den Schauspielern wiederum szenisch dargestellt und anschliessend erörtert, warum der Vorgang plötzlich anders verlief. Die Inszenierung der Familienszenen regte die Eltern nicht nur zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Handlungen an, sondern förderte zugleich die Diskussion über mögliche Lösungsansätze. Beim gemeinsamen Mittagessen gingen die Debatten weiter und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Am Nachmittag fanden Workshops, geleitet von Sabine Bührer und Markus Dürst von der Fachstelle für Suchtberatung und Prävention Kreuzlingen, statt. Behandelt wurden geschlechterspezifische Erziehungs- und Alltagsprobleme, wobei auch hier explizit auf spezifische Probleme der Teilnehmer eingegangen wurde.
Aurelia Scherrer


Bieler Tagblatt
8. März 2001

Das Forumtheater entwickelt von Augusto Boal, Brasilien, versucht durch den Dialog mit dem Publikum Wege zu finden, um Schwachen Verbesserungen ihrer Lebenssituation sichtbar zu machen.

Pfarrerin Sara Kocher, Initiantin dieses vor allem an die Jugend gerichteten Happenings, begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste in der Rebhalle Twann, um ihnen damit zu zeigen, dass man in prekären Situationen durchaus nicht immer Opfer werden muss. Das Forumtheater „Konfliktüre“ aus Bern, bestehend aus drei Damen und drei Herren, realisiert diese Theater-Idee auch in der Schweiz. Es greift die Konflikt-Problematik des jeweiligen Publikums auf, gestaltet die entsprechenden Szenen, analysiert sie danach mit dem Publikum und spielt sie so lange immer wieder mit den vorgeschlagenen Veränderungen durch, bis die Lösung befriedigend erscheint.

Für „Zoff am Bahnhof Twann“ nun, beherrschten zwei jugendliche Rüpel auf der Bühne die Wartezone am Bahnhof mit lautstarkem Radio, mit Vandalismus an einem Automaten, Spucken, Saufen und Rülpsen. Zudem belagerten sie die mit Unrat übersäten Sitzplätze. Wie konnten sich da nun die auf ihre Züge wartenden zwei Frauen – eine ältere und eine jüngere – verhalten, um die Situation nicht eskalieren zu lassen?

Der Regisseur: „Man muss sich im Klaren sein, dass es nie nur eine einzige Lösung gibt, man muss sich daran heran tasten.“ In der ersten Szene wurde die still abseits stehende Frau lächerlich gemacht und die jüngere stritt sich mit den beiden Jungen herum und wurde dadurch zur Pufferzone und stand alleine da. Die jetzt von Regisseur gefragten Vorschläge zur Verbesserung dieser Situation aus dem Publikum waren sehr analytisch und gingen dahin, dass die jüngere Frau weniger autoritär hätte vorgehen sollen.

Die Aufführung wurde mit den abgeänderten Anregungen wiederholt. Noch immer nicht zufrieden, schlug darauf Gemeinderätin Vreni Villars vor, man müsse vielleicht die beiden Jungen in ein Gespräch verwickeln. Sie wurde dazu aufgefordert dies gleich selbst auf der Bühne zu realisieren. Mit dem Gespräch ging es dann nicht so flott, hingegen entspannte sich die Situation merklich, als sie einen der Beiden namentlich erkannte, in sozusagen aus der Anonymität herausholte.

Regisseur: “Was kann jetzt noch verbessert werden?“ Nach zahlreichen neuerlichen Vorschlägen aus dem Publikum meinte Sonja Schwyngruber: „Man muss halt einfach auch so tun wie diese.“ Die Szene wurde abermals wiederholt, Sonja Schwyngruber trat auf die Bühne und „ja ihr habt recht, das ist ein ....automat“ und versetzte diesem auch ihrerseits einen Tritt. Sie setzte sich locker zwischen die beiden Randalierer, verlangte auch ein Bier und- aus war die Puste bei den beiden total konsternierten Flegeln. Einer der beiden Flegel-Schauspieler meinte danach: „Mir wurde es zu schräg“ und der andere dachte, dass er im falschen Film sei.

Nach einer Pause konnten die Jugendlichen ihrerseits erlebte Konfliktsituationen mit Erwachsenen schildern, die dann aufgeführt, erörtert, entsprechend abgeändert wieder aufgeführt wurden, bis sie mehr oder weniger zufriedenstellend waren. Pikant wurde die Situation, als sich Jugendliche über einen Gemeinderatsbeschluss beschwerten, der dann gleich, weil ein Irrtum, von Vreni Villars ausgebügelt werden konnte.

Zum Schluss erzählte ein Jugendlicher, wie er einmal ungerechterweise eines Portemonnaie-Diebstahls böse bezichtigt worden sei. „Ich bin dann einfach weggegangen.“ Jetzt nach der Analyse und dem Durchspielen der vorgebrachten möglichen Szenarien, ergab es sich, dass es für ihn viel angenehmer und auch viel besser hätte aussehen können. Man müsse eben überlegt agieren, anstatt unüberlegt zu reagieren.(est.)

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